Das Steigerlied

 

 

Anlässlich der Festveranstaltung "20 Jahre Bergbauverein Ronneburg e.V" am 30.06.2018 in unserem Infozentrum und Bergbaumuseum spielt unser Vereinsmitglied Engelbert Sieler eine Variation des Steigerliedes

 

Die Ursprünge des Steigerliedes reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück.

Der erste Beleg für das Steigerlied als solches findet sich in der Beschreibung einer Festveranstaltung, die 1678 in Schneeberg zu Ehren des sächsischen Kurfürsten Johann Georg II. abgehalten wurde.

Als eigenständiges Werk wurde der Marsch mit der ursprünglichen Zeile „Wache auff, der Steyer kömmt“ zuerst in dem um 1700 im sächsischen Freiberg veröffentlichten Bergliederbüchlein abgedruckt.(Quelle:wikipedia.org)

  das Steigerlied "Glück auf"

 

1      Glück auf! Glück auf! Der Steiger kommt.

|: Und er hat sein helles Licht bei der Nacht, :|

|: schon angezündt. :|

 

2      Schon angezündt! Das wirft seinen Schein,

|: und damit so fahren wir bei der Nacht, :|

|: ins Bergwerk ein. :|

 

3      Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut sein,

|: die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht, :|

|: aus Felsgestein. :|

 

4.     Der Eine gräbt das Silber, der Andre gräbt das Gold,

|: doch dem schwarzbraunen Mägdelein, bei der Nacht, :|

|: dem sein wir hold. :|

 

5.     Ade, nun ade! Lieb Schätzelein!

|: Und da drunten in dem tiefen finstern Schacht, bei der Nacht, :|

|: da denk ich dein. :|

 

6.     Und kehr ich heim, zum Schätzelein,

|: dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht, :|

|: Glück auf, Glück auf! :|

 

7    . Die Bergmanns Leut sein's kreuzbrave Leut,

|: denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht :|

|: und saufen Schnaps. :|